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Der Drauradweg

Von Innichen nach Lienz mit dem Rad

Der einzigartige Drauradweg beginnt am Ursprung des namensgebenden Flusses im Toblacher Feld, Südtirol, und führt über Osttirol und Kärnten, Österreich, bis nach Marburg in Slowenien. Der insgesamt 336 km lange Radweg zeichnet sich neben seiner ausgezeichneten Beschilderung und Instandhaltung durch seine größtenteils am Drauufer entlanglaufende Route aus.

Dies erlaubt dem passionierten Radfahrer nicht nur eine drei Länder durchquerende Reise zu unternehmen, sondern auch die Natur hautnah zu erleben und in verschiedene Kulturlandschaften einzutauchen. Entlang des Drauradwegs befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, die den einen oder anderen Halt zu einem besonderen Erlebnis machen. So laden nicht nur die vielen Badeseen zu einer vergnüglichen Rast ein, auch verschiedene Burgen und Museen bieten sich als kulturelle Abwechslung zur sportlichen Anstrengung an.

Die kleinen und größeren Zentren entlang der Route ermöglichen eine große Auswahl an Etappenzielen, in denen sich der Ausklang eines anstrengenden Tages angenehm mit einer erholsamen Nacht im Hotel verbinden lässt, sodass das nächste Ziel mit neuem Elan angepeilt werden kann.


Ciclabile della Pusteria (San Candido - Lienz) auf einer größeren Karte anzeigen

Die mit Sicherheit meist befahrene Etappe ist jene, die von Innichen, Südtirol, nach Lienz in Osttirol führt. Sie weist ein leichtes Gefälle auf und eignet sich somit bestens für Familien. Entlang der Route, die durchgehend asphaltiert ist, befinden sich immer wieder Bahnhöfe, die eine spontane Rückfahrt zum Ausgangpunkt problemlos ermöglichen. Die Strecke ist sehr gut ausgeschildert und dank der Breite des Weges auch für Familien mit Kleinkindern ideal. Einmal losgefahren finden sich entlang des Weges viele Plätze zum Verweilen und Rasten, sowie verschiedene Sehenswürdigkeiten.  So lädt, gleich nach der Grenze zu Österreich, in Sillian, der Wichtelpark die Kleinen und die Großen zum Spielen ein, oder kurz vor Lienz lohnt sich der Wasserschaupfad Galitzenklamm als Zwischenstopp, um die Naturgewalt des tosenden Wasserfalls des Galitzenbachs zu bestaunen. Angekommen in Lienz kann sich der erschöpfte Radfahrer sofort auf einen erfrischenden Sprung ins Schwimmbad freuen, denn der Radweg führt mitten über den Parkplatz des dazugehörenden Sportzentrums, während der erprobte Sportler seinen Weg über eine Brücke, die ins Herz von Lienz führt, fortsetzen kann, wo ihn ein belebtes Zentrum mit vielen Einkaufsmöglichkeiten erwartet. 

Für Urlauber die lieber von einer Anreise mit ihrem Drahtesel absehen oder für jene, die sich spontan am Urlaubsort zum Radfahren entscheiden, ist bestens gesorgt.

Es gibt verschiedene lokale Anbieter, die sich auf den Radverleih an Urlauber spezialisiert haben und durch interessante Pakete und einen hohen Qualitätsstandard bestechen. So können beispielweise die Fahrräder an verschiedenen Punkten der Strecke problemlos zurückgegeben werden oder eventuelle Pannen an den Servicestellen entlang der Route behoben werden.

Es gibt auch die Möglichkeit sich direkt an das Hotel zu wenden, da viele Gästehäuser über ein kleines Kontingent an Fahrrädern verfügen, die sie an ihre Gäste verleihen. Sie besitzen auch oftmals einen geeigneten Stellplatz für die bereits mitgebrachten Fahrräder, wo diese sicher verwahrt werden können.

 Ob es nun die 336 km von Toblach bis nach Marburg sind oder nur die Etappe Innichen – Lienz, der Drauradweg bietet alles was ein passioniertes Radfahrerherz höher schlagen lässt und eignet sich zugleich auch für den weniger geübten Radfahrer. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!

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